Leistungsgerechtes 2:2 der beiden Traditionsmannschaften im Bad Königer Sportzentrum

Vorweg: Es war eine echte Werbung für den Fußballsport und ein rundum gelungener Abend, als am 21.08.2013 eine verstärkte Ü35 Bad König/Zell sowie die Eintracht Frankfurt-Traditionsmannschaft im Rahmen der Feierlichkeiten von „150 Jahre TSG und 100 Jahre Fußball in Bad König“ auf einander trafen.

Bei Kaiserwetter nahm die schon lange hauptsächlich durch Bernd Gottschalk und Alexander Jäger gut vorbereitete Veranstaltung einen schönen und harmonischen Verlauf  bei guter Bewirtung durch die Fußballer sowie ihre vielen Helfer. Auch nutzten etliche ortsansässige Dienstleistungs- und Handwerksbetriebe die Gelegenheit, sich im weitläufigen Sportzentrum zu präsentieren, Gewinnspiele auszuloben, die vielen Kinder zu unterhalten, für sich zu werben oder als Sponsoren aufzutreten.

Unter der Leitung des Schiedsrichtergespannes Michael Gottschalk, Max Hofferbert und Manfred Meder liefen die Kicker mit Königer Jugendspielern an der Hand vor zahlreichen  Zuschauern auf den sehr gut bespielbaren Platz und boten nach Mannschaftsfotos und Wimpeltausch von Beginn an eine packende Partie.

Erwartungsgemäß zogen die international erfahrenen, unter Führung von Charly Dörfel in Bestbesetzung angetretenen Frankfurter sofort ihr gekonntes Stellungsspiel mit vielen Ballstafetten, Abseitsfallen, schnellen Antritten und sehenswerten technischen Finessen auf.

Umso überraschender fiel in der 7. Minute der umjubelte Führungstreffer für die TSG durch einen fulminanten, unhaltbaren Distanzschuss aus 25 Metern in den Winkel durch Holger Klock. Tormann H.J. Jüriens im Eintrachttor musste das nahezu reaktionslos geschehen lassen. Wiederum durch einen sauberen Abschluss erhöhte der schnelle Michael Reeg (22. Minute) gar auf 2:0 für die Gastgeber. Spätestens seitdem wussten die sympathischen Stars vom Main endgültig, dass es für sie kein gemütlicher Abendspaziergang werden würde und sie schalteten in der jederzeit fairen, kameradschaftlichen Begegnung einen Gang höher, ohne sich jedoch unbedingt zwingende Torchancen zu erspielen. Eine von vielen erwartete drückende Überlegenheit der Ex-Profis war zu keinem Zeitpunkt gegeben, denn unter dem Kommando von Spielführer und Dienstältestem Erich Gerbig entledigten sich die TSGler der Aufgabe sowohl spielerisch als auch konditionell mit Bravour. Und was auf den Kasten der Hausherren kam, war meist sichere Beute für unsere beiden überragenden Torhüter  Jörg Kasprzyk bzw. Lothar Schiedlowski, welche sich halbzeitweise abwechselten.

Bald nach Wiederanpfiff zur zweiten Halbzeit schoss Anicic im Gefolge eines Freistoßes  den Anschlusstreffer. Der gleiche quirlige, antrittsstarke Stürmer erzielte in der 72. Minute auch den gerechten 2:2-Endstand. Erstaunlich für alle beeindruckten Zuschauer war die Tatsache, dass unsere Odenwälder absolut auf Augenhöhe mitspielten, die Stars zu letztem Einsatz zwangen, am Schluss sogar noch zulegen konnten und dem Siegtreffer eher näher waren als die Eintracht.

Nach dem Spiel klang der laue Abend bei manchem Bier und Steak weiter sehr harmonisch aus, und viele Eintrachtspieler blieben noch lange in guten Gesprächen da. Sie waren beeindruckt von unserer spielerischen Leistung und äußerten dabei sogar den Wunsch, bald wieder zu einem Kräftemessen zurückkehren zu können.

 

 

Sven Koch verlässt kurz vor Rundenbeginn die TSG - Die Sparte wünscht ihm alles gute für die Zukunft

 

150 Jahre TSG Bad König 

Ein bemerkenswertes Sportjubiläum gilt es 2013 im Odenwald zu feiern: Die TSG Bad König ist stolze 150 Jahre und die Fußballsparte innerhalb der Turn- und Sportgemeinde gleichzeitig 100 Jahre alt geworden. Dies gibt natürlich Anlass für größere Aktivitäten im Städtchen, welche besonders in der Woche vom 26.05. bis 02.06.13 stattfinden sollen. Näheres wird noch in der örtlichen Presse sowie sportkreisintern bekannt gegeben.

Im Jahr 1913 gründeten einige Fußballbegeisterte den zunächst eigenständigen „Fußballklub Germania König“, welcher sich erst 1935 der TSG anschloss und dabei ihre Vereinsfarben Blau-Weiß übernahm.

Der Erste Weltkrieg ließ das zarte Pflänzchen verständlicherweise vorübergehend völlig verkümmern. Erst 1921 war wieder an eine Fortsetzung des Sportbetriebs zu denken. Ein eigener Platz war dabei ebenso wenig vorhanden wie andere finanzielle, materielle oder organisatorische Möglichkeiten. Als echte Wandervögel kickten die „Kinnischer“ je nach Wetter und Geländeverfügbarkeit unter jeweiligem Mitschleppen des beweglichen Inventars inklusive Torstangen  in den kommenden Jahrzehnten an wenigstens einem halben Dutzend  verschiedener Orte. Auch eine feste Verbandsrunde oder Klasseneinteilungen gab es noch nicht. In loser Reihenfolge spielte man zunächst gegen die damals einzigen Vereine der Region aus Beerfelden, Erbach, Höchst, Michelstadt und Steinbach. So wurde das Einzugsgebiet aus der Not heraus bald auf Mannschaften aus dem ehemaligen Landkreis Dieburg ausgeweitet, auch wenn dies lange, beschwerliche Anfahrtswege bedeutete.

Der Zweite Weltkrieg brachte wieder eine erzwungene Pause bis 1946. Im Jahr 1953 schließlich konnte im Wiesengrund nach unzähligen Arbeitseinsätzen zunächst die kleine Turnhalle als wetterunabhängige Übungsstätte für alle TSGler in Betrieb genommen werden, ab 1955 entstand auf dem gleichen Areal nach dessen Höherlegung der heutige Hartplatz. 1968-71 wurden nebenan die große Sporthalle sowie der Verbindungstrakt mit Umkleide- und Versorgungsräumen ebenfalls in weitgehender Eigenhilfe errichtet. 1978 erfolgte die Einweihung des drainierten Rasenplatzes samt 400 Meter-Bahn. Erst damit erhielt das Sportzentrum sein heutiges Gesicht.

Die größten fußballerischen Erfolge feierte der Verein 2000 mit Meisterschaft in der damaligen Bezirksliga Ost (heute Kreisoberliga) sowie drei auf einander folgenden Kreispokalsiegen von 2003-05. Der Ausflug in die Bezirksoberliga (heutige Gruppenliga) währte jedoch nur eine Saison. Auch die Gründung einer Damenmannschaft 1995 war nicht von dauerhaftem Erfolg. Nach 2 Jahren musste das Team abgemeldet werden.

 

 

Festabend „100 Jahre Fußball in Bad König“

Gelungene Veranstaltung der größten TSG-Sparte

Nach dem sehenswerten F- und G-Jugendturnier in der großen Halle des Bad Königer Sportzentrums am 1. Juni 2013 traf sich die Fußballerfamilie in der kleinen Turnhalle zur Feier des beachtlichen einhundertsten Spartengeburtstags im Rahmen unserer Festwoche „150 Jahre TSG Bad König“.

Wie so oft übernahm Walter Arndt die Moderation und fasste zum Auftakt wichtige Wegmarken der Königer Fußballgeschichte aus der Festschriftchronik für das aufmerksame Publikum zusammen. Eine verdienstvolle Person ragte aus seinem Referat besonders hervor: Der im Saal anwesende Ehrenvorsitzende Günter Reichl.

Kreisfußballwart Wilhelm Paulus war in Doppelfunktion sowohl als Kreisfußballobmann wie auch Vertreter der TSG Steinbach erschienen, überbrachte Grüße des Kreisfußballausschusses und eine Erinnerungstafel des Deutschen Fußballbundes, verbunden mit inhaltschwerem Couvert des Hessischen Fußballverbandes. Unter tätiger Mithilfe von Kreisfußballwart Armin Rinnert überreichte er zudem noch den wertvollen Gutschein zur Ausbildung eines Betreuers an der Sportschule für die C-Trainer-Lizenz.

Beide holten dann noch eine Reihe verdienter Mitglieder der Fußballsparte zu Ehrungen auf die Bühne: Die Ehrenbriefe des HFV für langjährige ehrenamtliche Tätigkeit im Fußballsport erhielten Rainer Baumann, Jürgen Heilmann, Thorsten Koch, Nicole und Ralf Kunkelmann, Udo Müller sowie Fritz Schäfer. Höchste Auszeichnung war die Ehrennadel in Bronze für Jugendtrainer Wilfried Lehr. Als kleines Bonbon hatte Paulus noch 2 Trainingsbälle für die Fußballer dabei, spendiert von der befreundeten, gleichaltrigen TSG Steinbach und dem Hessischen Fußballverband.

Danach sprach Bürgermeister Uwe Veith Grußworte im Auftrag der städtischen Gremien und betonte den Wert des Vereinssports für ein sozial intaktes kommunales Leben.

Zur Auflockerung kam sodann die Zeller Kindertanzgruppe KBZ unter ihrer Leiterin Eva Schaller zu schmissiger Popmusik auf die Bühne und wurde mit großem Applaus bedacht.

In seiner Eigenschaft als Gesamtvorsitzender trat W. Fröhlich nochmal ans Mikrofon und wünschte den Kickern namens der anderen Abteilungen eine gute Zukunft.

Für die benachbarten TSG Zell und TSV Höchst sprachen die Sportkameraden  Specht sowie Michael Krämer. Der FV Mümling-Grumbach ließ dem Geburtstagskind einen Ball zukommen.

Und dann musste auf einmal alles ganz schnell gehen. Denn die Fußballfans in der Halle warteten mit Blick zur Uhr sehnsüchtig auf das Ende des offiziellen Teils, weil sofort im Anschluss daran das Deutsche Fußball-Pokalendspiel zwischen den Bayern und Stuttgart per Beamer auf die Bühnenwand geholt wurde.

Bei etlichen Bierchen kommentierten und fachsimpelten die vielen aktiven und früheren Kicker im Saal das Geschehen, darunter auch drei Spieler der Seniorenmannschaft von 1953, also vor genau 60 Jahren: Heini „Tschako“ Kunkelmann, Günter Reichl und Willi Rug. Wenn das mal keine Tradition ist. Schön war´s!

Mit einigen Sätzen sei hier noch die große und erfolgreiche Handballabteilung der TSG Bad König erwähnt, welche die Festwoche ebenfalls zum Anlass nahm, um ihr 85-jähriges Bestehen zu feiern. Ihr besonderer Präsentationstag war der 30. Mai 2013. Ab 10 Uhr lief eine Serie teils hochkarätiger sowohl weiblicher als auch männlicher Jugendspiele. Ein Leckerbissen war das Aufeinandertreffen zweier bunt zusammengewürfelter Traditionsmannschaften ab 17 Uhr. Hier blitzte noch viel vom früheren Können auf.

Fast nahtlos ging es danach zum Kommersabend in der kleinen Turnhalle über, welcher erwartungsgemäß im freudigen Zeichen des Aufstiegs der Damenmannschaft in die Landesliga stand. Auf der Bühne wurde jede Akteurin vom Vorstand mit einer Rose bedacht. Auch die Erfolgstrainer Wolfgang Rebscher und Helfrich wurden gebührend erwähnt.

Weitere stolze Zahlen gab es zu vermelden: So werden z.B. bis zu 450 Jugendliche in den verschiedenen Spielgemeinschaften betreut; Ehrenamt also, wie es im Buche steht.

Spartenleiter, Bezirkshandball- und Gesamt-TSG-Vorsitzender Wolfgang Fröhlich nahm sodann etliche Ehrungen verdienter Sportler und Betreuer namens des Hessischen Handballverbandes sowie des Vereins vor. Die einzelnen Namen werden in den Bad Königer Stadtnachrichten aufgeführt.

Ein rundum gelungener Tag also.

 

Jahreshauptversammlung der TSG Bad König vom 19.04.2013

Am 19.04.2013 lud die Sparte Fußball der TSG zur Jahreshauptversammlung. In der "kleinen" Halle erschienen fast alle aktiven Spieler, sowie Sponsoren und Gönner. In einer freundlichen und angenehmen Atmosphäre wurden die Versammlung von Alexander Jäger eröffnet. Der Hauptpunkt war nätürlich die Neuwahl des Spartenleiters. Alexander Jäger gab sein Amt nach 11 Jahren ab und schlug seinen Nachfolger Torsten Sudheimer vor. Dieser wurde einstimmig von allen Anwesenden gewählt gewählt. Eine weitere Neuerung im Vorstand ist, dass Ulrich Hermann von Bernd Hofferberth ersetzt wird.

Im sportlichen Bereich gibt es auch Neuerungen ab Sommer 2013. Gerd Beisel, aktuell Trainer der SG Mossautal, wird in das Trainerteam aufgenommen. Er wird Sven Koch im Training und bei Spielen unterstützen und soll sich ebenso um den TSG Nachwuchs kümmern. Kosta Zarbalis wird auch in der kommenden Runde die 1B als Spielertrainer auf das Feld führen.

Die TSG sieht sich gut aufgestellt für die kommenden Jahre und bastelt weiterhin an einer erfolgreichen Zukunft

 

 

"Hallenrunde 2012/2013"

Turnier in Bad König am 30.12.2012 = 2ter Platz

Turnier des VFR Würzberg in Michelstadt am 06.01.13 = Viertelfinale

Turnier des FV Mümling Grumbach in Höchst am 12.01.13 = 3ter Platz

Turnier in Beerfelden am 20.01.13 = 4ter Platz

 

Kerb 2012

 

Saisonvorbereitung 2012/2013

Erste Mannschaft im Schmucker-Kreispokal gefordert

Nach dem verdienten Abstieg in der letzten Runde ist der A-Ligist von der TSG Bad König schon an diesem Sonntag, dem 05.08.2012 um 15:00 Uhr, bei der SG Nieder-Kainsbach (B-Liga) in der ersten Runde des Schmucker Kreispokals gefordert. Dabei blickt das Team von Spielertrainer Sven Koch auf eine Vorbereitung mit Höhen und Tiefen zurück, nach welcher man den derzeitigen Leistungsstand der Kurstädter nicht wirklich einschätzen kann.
Gut begann die Vorbereitung auf die neue Runde im Trainingslager in Waldhausen, wo man den B-Ligisten von TuS Waldhausen mit teilweise atemberaubendem Fußball mit 11:0 nach Hause schickte. Auch die Testspielsiege gegen die klassentieferen TSV Neustadt (8:2) und SG Nieder-Kaisbach (5:0) sowie der 5:0-Kantersieg gegen den klassenhöheren TSV Günterfürst schnürten früh Hoffnung auf den direkten Wiederaufstieg. Unerklärlich bleibt so der Leistungseinbruch in den letzten zwei Wochen, in welcher die TSG erhebliche Schwächen im Defensivbereich und im Aufbauspiel offenbarte und die zuletzt nach langer Zeit zurückgekehrte Kombinationssicherheit und Zielstrebigkeit in der Offensive vermissen ließ. So geriet man gegen den TSV Höchst 1b (A-Liga) mit 2:5 unter die Räder und auch beim Wochenturnier in Seckmauern setzte es - nach dem ersten Platz in der Gruppenphase - schmerzhafte und auch unnötige Niederlagen im Halbfinale (1:2 gegen Eintracht Klein-Heubach) und im Spiel um Platz drei (1:3 gegen den SV Lützel-Wiebelsbach).
So bleibt abzuwarten in welcher Verfassung sich die TSG im ersten Pflichtspiel bei der klassentieferen SG im Gersprenztal präsentiert: Sollte es gelingen an die Leistungen der ersten Vorbereitungsspiele anzuknüpfen, dürfte einem Kurstädter Sieg nichts entgegenstehen. Zeigt man sich hingegen derartig unstrukturiert und unkonzentriert wie in den letzten Testspielen, ist der Ausgang ungewiss, zumal der Pokal ja bekanntermaßen seine eigenen Gesetze hat.
In die A-Liga-Saison startet die TSG dann am Sonntag, dem 13.08.2012 um 13:15 Uhr, beim VfL Michelstadt 1b. Bedenkt man, dass man in der letzten Runde noch gegen Michelstadts erste Mannschaft antrat, sollte dies eigentlich Ansporn genug sein, in dieser Spielzeit einen Platz unter den ersten drei bzw. den Wiederaufstieg anzupeilen. Dem Kader der TSG ist eine Spitzenplatzierung jedenfalls dann zuzutrauen, wenn es ihm gelingen sollte, die taktischen Vorgaben ihres engagierten Trainers Sven Koch umzusetzen und man im konditionellen Bereich noch eine Schippe drauf legt.

 

Veränderungen im Kader der TSG zur Saison 2011/2012:

Zugänge: Silvio Hauer (Reaktiviert), Ramon Rodriguez Gimenez (Spanien), Matthias Mitdank (SG Mossautal), Markus Münch (Reaktiviert)

 

Abgänge: Ioannis Apostolidis (TSV Seckmauern), Onur Carabuga (FSV Erbach), Stefan Steiger (Pause), Till Hofmann (SG Mossautal), Maik Ribeiro (TSV Günterfürst), Christian Arnold (Spvgg. Kinzigtal), Nico Austein (Pause)

 

 

 

Mümlingtal Lerchen komponieren  der TSG ein  Vereinslied

 

du bist bist die schönste Elf im Land,
ziehst mich in deinen Bann,
meine große liebe seit ich laufen kann,
in guten wie in schlechten Jahren stehn wir stets zu dir,
ob Niederlage oder Sieg deine Fans sind immer hier!

Wo singen die Fans im Odenwald so schön,                                                                                                   in Bad König, in Bad König.
Wo singen die Fans im Odenwald so schön
bei der TSG Bad König!

Blau - weiß wie Schee,
das ist die TSG
wir holen den Schmucker Kreispokal
und wir werden wieder Meister [Meister!!]

Blau - weiß wie Schee,
das ist die TSG
wir holen den Schmucker Kreispokal
und wir werden wieder Meister [Meister!!]

auf gehts Kurstadt schiess ein Tor, wir wolln dich siegen sehn.
blau-weiss sind die Farben, auf jedes Spiel wir gehn,
ob Darmstadt, Dieburg Odenwald, überall warn wir dabei,
wenn die Kinnischer siegen - ein einziger Schrei!

Wo singen die Fans im Odenwald so schön,                                                                                                      in Bad König, in Bad König.
Wo singen die Fans im Odenwald so schön
bei der TSG Bad König!

Blau - weiß wie Schee,
das ist die TSG
wir holen den Schmucker Kreispokal
und wir werden wieder Meister [Meister!!]

Blau - weiß wie Schee,
das ist die TSG
wir holen den Schmucker Kreispokal
und wir werden wieder Meister [Meister!!] 

 

 

 

Aufstieg in die B-Liga Odenwald (Runde 2011/2012)!

 

 

Aufstieg in die Kreisoberliga Odenwald/Dieburg (09/10)

Erste Mannschaft am Ziel - 4:1 Kantersieg beim FC Ueberau bringt den Aufstieg

Am Ende gab es kein Halten mehr, als die TSG Bad König in der 93. Minute den alles entscheidenden Treffer zum 4:1-Endstand beim FC Ueberau erzielte und durch dieses Last-Minute-Tor ein eventuelles Entscheidungsspiel gegen den TSV Richen umging und sich stattdessen den direkten Aufstieg in die Kreisoberliga Dieburg/Odenwald sicherte. Vorangegangen war ein nervenaufreibendes Fußballspiel, bei welchem die TSG wie schon in der Vorwoche gegen Richen einen Rückstand aufholte und durch eine geschlossene Mannschaftsleistung letztlich triumphierend vom Platz ging.
Schon in der Anfangsphase merkte man der jungen Bad Königer Mannschaft an, dass sie gewillt war das 3:1, welches der TSV Richen gegen den FC Ueberau vorgelegt hatte, aufzuholen. Allein der so wichtige frühe Treffer wollte nicht gelingen, als Ueberaus Torhüter einen satten Fernschuss von Umut Kizilyar in der 5. Minute aus dem Winkel fischte. Angetrieben durch diese frühe Großchance agierte die TSG in der Folgezeit klar feldüberlegen, hatte jedoch gegen tief stehende Ueberauer, die trotz der für sie praktischen Bedeutungslosigkeit dieser Begegnung (durch die 1:3-Niederlage in Richen mussten sie bereits sämtliche Aufstiegshoffnungen begraben) sehr engagiert und couragiert zu Werke gingen, ihre Muße, sich gute Torchancen zu erspielen. So versuchte man zunächst durch Fernschüsse sein Glück, doch ob Dennis Weyrich, Sebastian Kraft oder Umut Kizilyar - das Runde wollte einfach nicht ins Eckige. Zwar konnte man der TSG zu dieser Zeit Engagement und Siegeswille nicht absprechen, doch schienen die Mittel zu fehlen, um den Abwehrriegel der Gastgeber zu knacken. Rundum fehlte es an Initialzündungen und Einfallsreichtum. Nach 30 gespielten Minuten hatte man deshalb den Eindruck, als hätten die Kurstädter ihr Pulver bereits verschossen.
Bedingt durch das fehlende Erfolgserlebnis schlichen sich dann auch die ersten Unachtsamkeiten im Bad Königer Spiel ein, die Fehlpässe mehrten sich und die auf Konter lauernden Ueberauer witterten ihre Chance. So kam es dann schließlich auch wie es kommen musste, als der FC quasi mit dem Halbzeitpfiff durch einen Konter den 0:1-Rückstand bescherte und den Spielverlauf auf den Kopf stellte. Nach dieser eher durchwachsenen ersten Hälfte hätte wohl keiner mehr damit gerechnet, dass der TSG an diesem Abend doch noch das Wunder gelingen sollte, vier Tore zu erzielen.
Doch wie ausgewechselt kehrte die TSG aus der Halbzeitpause zurück und hatten dann das Glück des Tüchtigen, direkt nach Wiederanpfiff egalisieren zu können: Umut Kizilyar hämmerte einen Freistoß aus knapp 20 Metern ins Netz und brachte die nun euphorisch auftretende TSG mit dem 1:1 zurück ins Spiel. In den Folgeminuten entwickelte sich dann ein Dauersturmlauf auf das Ueberauer Gehäuse. Großchancen gab es dabei fast schon im Minutentakt zu sehen. Dennoch bedurfte es wiederum eines Freistoßes um endlich in Führung zu gehen, als der eingewechselte Routinier Klaus Menges das Leder in der 67. Minute über die Mauer zum viel umjubelten 2:1 ins Tor schlenzte.
Angetrieben durch diesen erneuten Motivationsschub erhöhte die TSG in der Schlussviertelstunde noch einmal den Druck und setzte nun alles auf eine Karte. Durch eine vertretbare Elfmeterentscheidung - der durchgebrochene Remzi Cucu war nur durch ein rüdes Einsteigen zu bremsen - bot sich dann die große Chance, zumindest das Entscheidungsspiel gegen den TSV Richen schon einmal zu sichern. Umut Kizilyar ließ sich diese nicht nehmen und vollstreckte in der 81. Minute eiskalt zum 3:1.
In den Schlussminuten beschränkte sich die TSG dann richtigerweise nicht auf Ergebnisverwaltung, sondern packte die Chance beim Schopf und wollte gegen nun müde wirkende Ueberauer für die Entscheidung sorgen. Dabei tat sich dann Sebastian Kraft hervor, der zwar selbst mehrfach am guten Ueberauer Schlussmann scheiterte, als Schalt- und Waltzentrale jedoch fast alle Kurstädter Angriff einleitete. Auch Innenverteidiger Robin Friedrich hielt es nicht mehr in der eigenen Hälfte, doch sein Kopfball verfehlte sein Ziel knapp. Der alles entscheidende vierte Treffer lag so zwar in der Luft, allein schien fraglich, ob die vom gut leitenden Schiedsrichter angezeigte drei-minütige Nachspielzeit ausreichen sollte, um die Sensation zu schaffen. Mit dem Schlusspfiff sollte es dann aber schließlich doch noch gelingen, als Jochen Schäfers Hereingabe von einem Ueberauer Verteidiger vor dem einschussbereiten Holger Klock unglücklich ins eigene Tor abgefälscht wurde und den 4:1-Endstand brachte.
So war man nach einem 93-minütigem Kraftakt am Ziel aller Träume angelangt: Spieler, Trainer, Betreuer, Spielerfrauen und Fans lagen sich in den Armen, die Vereinshymne wurde angestimmt und die Nacht wurde lang. Respekt für diese nicht für möglich gehaltene Sensation gilt es neben jedem einzelnen Akteur der Bad Königer Seniorenmannschaften vor allen Dingen Trainer Drago Cutura zu zollen, der es binnen eines Jahres geschafft hat, aus einem Abstiegskandidaten eine geschlossene, reife Mannschaft zu formen, welche nach einer ereignisreichen Saison vollkommen verdient in der kommenden Spielzeit als siebter Odenwälder Verein in der Kreisoberliga Dieburg/Odenwald antritt. Da das junge Team seine Glanzzeit mit Sicherheit noch vor sich haben wird, darf man durchaus gespannt auf die nächste Saison sein.
Die TSG Bad König Abt. Fußball bedankt sich bei allen Fans, Sponsoren und Gönnern für die Unterstützung über die gesamte Saison und verabschiedet sich nun in die verdiente Sommerpause, in welcher Sie unter www.tsg-badkoenig.de immer auf dem neuesten Stand bleiben.


Erste Mannschaft hält die Aufstiegsoption offen - zufriedenstellendes 3:3 im ersten Relegationsspiel

Weit über 500 zahlende Zuschauer hatten am vergangenen Donnerstag den Weg ins Bad Königer Sportzentrum gefunden: Kein Wunder - schließlich ging es dort um die Aufstiegsrelegation zur Kreisoberliga Dieburg/Odenwald, als die TSG Bad König den TSV Richen empfing. Und die so heiß ersehnte Begegnung hielt, was sie versprach. 90 Minuten Tempofußball bescherten am Ende ein leistungsgerechtes 3:3-Unentschieden, wodurch sich die Bad Königer alle Optionen in Sachen Aufstieg offen halten.
Die von vielen Emotionen geprägte Partie begann mit einer Abtastphase, ehe beide Teams nach 20 gespielten Minuten die Nervosität ablegten und mit dem Fußballspielen begannen. Dabei wussten dann die klassenhöheren Richener sowohl fußballerisch wie auch läuferisch zu überzeugen und drängten die TSG nach und nach in die Defensive. Eine erste Unachtsamkeit in der Bad Königer Defensive bescherte in der 25. Minute zunächst den 0:1-Rückstand, als ein zaghaftes Zweikampfverhalten und ein krasser Stellungsfehler gnadenlos bestraft wurden. Auch in den Folgeminuten vermochte die TSG unerklärlicherweise nicht wirklich ins Spiel zu finden, spielte zurückhaltend, gar ängstlich. So ließ das junge Team von Spielertrainer Drago Cutura streckenweise Laufbereitschaft und Engagement vermissen, was in so einem "Alles-oder-Nichts-Spiel" fast zwangsläufig zu weiteren Gegentoren führen musste. Ehe man sich versah, lag man folgerichtig in der 30. Minute mit 0:2 hinten und erweckte in den Schlussminuten der ersten Hälfte nicht wirklich den Eindruck, dem TSV Richen ernsthaft Paroli bieten zu können: Zu einfalls- und ideenlos präsentierte man sich in der Offensive, ohne Orientierung im Mittelfeld. Nichts desto trotz hatte Remzi Cucu drei Minuten vor dem Halbzeitpfiff den Anschlusstreffer auf dem Schlappen, doch sein Schlenzer klatschte ans Metall. Deprimiert, frustriert, ernüchtert, aber auch vollkommen verdient ging man deshalb mit dem 0:2-Rückstand in die Kabinen.
Umso beeindruckender war nach dem Seitenwechsel dann aber das Bad Königer Aufbäumen: Ehe sich beide Teams formiert hatten, verkürzte die TSG auf 1:2. Dabei setzte Umut Kizilyar Sebastian Kraft wunderbar in Szene und dieser vollstreckte abgezockt.
Die von den zahlreichen, treuen Bad Königer Zuschauern nun vorangepeitschte TSG ging ab diesem Zeitpunkt wesentlich leidenschaftlicher und motivierter zu Werke. Dass ein Ruck durch die Mannschaft ging, dürfte diese Phase wohl zutreffend bezeichnen. So schien es nur konsequent, dass die TSG bereits in der 55. Minute zum 2:2-Ausgleich kam, als Umut Kizlyar, diesmal von Sebastian Kraft musterhaft freigespielt, den Kurstädter Anhang zum Jubeln brachte. Zur Mitte der zweiten Hälfte war die Begegnung nun wieder völlig offen, weitere Treffer lagen in der Luft.
Zunächst war es aber wieder den Richener vorbehalten, das nächste Tor zu erzielen, als nach einer schönen Kombination das Leder im Bad Königer Tor einschlug und den erneuten Rückstand mit dem 2:3 bescherte.
Doch zu nervenstark agierte die nun unermüdlich kämpfende und um die beiden Innenverteidiger Robin Friedrich und Raimund Ebert nunmehr kompakt agierende TSG in der Schlussphase, so dass es nur eine Frage der Zeit schien, bis sie erneut zurück kommen sollte. Umut Kizilyar war es schließlich, der durch einen souverän verwandelten Elfmeter den erneuten Ausgleich zum 3:3 erzielte und eine heißumkämpfte Schlussviertelstunde einläutete.
In dieser spielten dann beide Teams auf Sieg, wobei die TSG in einer Situation das Glück gepachtet hatte, als ein frei auftauchender Richener Akteur zunächst an Keeper Urs Herrmann scheiterte, im Nachschuss nur die Latte traf und die Bad Königer Hintermannschaft dann mit vereinten Kräften das Leder gleich mehrfach von der Linie kratzte. Aber auch die vom bärenstarken und läuferisch vorbildlich agierenden Dennis Weyrich immer wieder vorangetriebene TSG hatte bis zum Abpfiff ihre Einschussmöglichkeiten, allein Zählbares sprang dabei nicht heraus.
So blieb es nach 90 Minuten Powerfußball bei dem insgesamt leistungsgerechten 3:3-Unentschieden, welches den Bad Königern einen spielfreien Sonntag und dann ein absolutes Endspiel am Donnerstag, dem 10.06.2010 um 19:00 Uhr, beim Tabellenzweiten der A-Liga Dieburg, dem FC Ueberau, beschert.
In Anbetracht der Tatsache, dass keiner der TSG Bad König vor Rundenbeginn ein solches Abschneiden zugetraut hätte und die junge Mannschaft auch jetzt noch in Sachen Aufstieg alles in den eigenen Händen hält, hofft die Fußballabteilung, dass möglichst viele Bad Königer auch den Weg nach Ueberau finden und ihre Mannschaft bei diesem für den Verein, aber auch für den gesamten Odenwaldkreis so wichtigen Endspiel lautstark unterstützen werden. Die TSG Bad König Abt. Fußball bedankt sich für die Unterstützung gegen Richen und hofft deshalb auf ebensolche im Reinheimer Stadtteil.


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